Erste Schritte: Unternehmen auf Facebook

Facebook ist in aller Munde. Nach wie vor. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Im aktuellen Monat (August 2011) existieren mehr als 20 Millionen aktive, deutsche Accounts auf der Plattform. Und jeden Tag werden es mehr. Vielfach schlägt ein „Ich muss doch nicht bei jedem Hype mitmachen!“ in ein „So langsam muss ich mir das wohl auch mal anschauen.“ um. Auch viele Unternehmen, die sich bisher beharrlich weigerten auf Facebook aktiv zu werden, ändern nach und nach Ihre Meinung und wollen „mitmachen“. Aber gerade für Unternehmen birgt schon der erste Schritt „Gefahren“, die über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden können.

Facebook Kommentare in WordPress integrieren – Teil 2

Vor geraumer Zeit habe ich sehr detailliert beschrieben, wie man mit dem Plugin getFacebookComments Kommentare aus Facebook zum dazugehörigen Artikel ins WordPress importieren kann. Nach einer Veränderung durch Facebook an der Graph-API hat das Plugin über einen längeren Zeitraum nicht funktioniert, da die API Richtlinien mittlerweile die Verwendung eines Auth Token notwendig machen. Welche Schritte notwendig sind um das Plugin wieder zum Laufen zu bringen habe ich hier versucht übersichtlich zu dokumentieren:

Alternativer Text

Facebook Privatsphäre: Listen

Bei Facebook gibt es viele Möglichkeiten Konfigurationen zum Schutz der eigenen Privatsphäre vorzunehmen. Eine der Möglichkeiten, die vielfach unterschätzt oder schlicht übersehen wird sind die Listen. Alle Kontakte (aka „Freunde“) können in Listen zusammengefasst werden. Dabei kann ein Kontakt mehreren Listen angehören. Über diese Listen lässt sich steuern, wem veröffentlichte Neuigkeiten angezeigt werden und wem nicht. Verwaltet werden können die Listen über den Punkt „Freunde bearbeiten“. Wo dieser Punkt zu finden ist erklärt der Screenshot:

Facebook Kommentare in WordPress integrieren

Zu den meisten Weblogs wird zusätzlich eine Facebook Fanpage oder eine Facebook Profilpage geführt. Im Blog werden regelmäßig Artikel veröffentlicht. Auf Facebook wird entweder manuell oder automatisiert (zum Beispiel mit RSS Graffiti) auf die Postings im Blog verlinkt.
Das Problem:
Die eigentliche Diskussion zum Inhalt des Blogpostings findet anschließend auf Facebook statt und nicht im Blog.
Die Lösung:
Das Plugin getFacebookComments vergleicht die Einträge auf Facebook mit den Postings auf dem Blog. Wenn ein Eintrag auf Facebook die vollständige URL (!) eines Blogpostings beinhaltet, werden automatisch die Kommentare von Facebook nach WordPress kopiert.

How to: Facebook Fanpage

Vorweg ein paar Fragen, die beantwortet werden sollten bevor eine neue Fanpage erstellt wird:

Wer pflegt die Fanpage und monitored die Kommunikation die dort stattfindet?
Fanpages, die nicht regelmäßig mit neuen Inhalten bestückt werden schrecken ab anstatt neue Fans zu generieren. Vor der Erstellung einer Fanpage muss ein Verantwortlicher gefunden sein, der die Kommunkation auf der Fanpage übernimmt, Ansprechpartner ist und Fragen kompetent beantwortet.
Wer soll Fan werden, wer ist meine Zielgruppe?
Je feiner die Zielgruppe definiert ist, desto einfacher ist es über Marketingmaßnahmen genau diese Zielgruppe heranzutreten. Sämtliche Inhalte der Fanpage sollten auf die Zielgruppe abgestimmt sein.
Was für Vorteile hat ein Fan, warum sollte der User Fan werden?
Die Antwort auf diese Frage muss die Fanpage liefern. Hilfreiche Inhalte, zusätzliche Informationen, Gewinnspiele. Kurz: Mehrwerte!
Mit welchen ungebetenen Gästen muss ich rechnen? Wie sieht ein Worst-case Szenario aus? Was passiert wenn…?
Vor der Erstellung einer Fanpage sollte eindeutig festgelegt sein, wie auf negative Reaktionen idealerweise reagiert wird. Negativ-Beispiele gibt es genug. Nicht selten führen falsche Reaktionen eines Unternehmens im Social Web zu einem ausgewachsenen PR-Desaster. Ist vorher skizziert, wie reagiert wird kommt keine Unsicherheit auf.

Wenn all diese Fragen beantwortet sind, kann die Fanpage starten. Dabei ist zu beachten, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen Facebook Profilen und Facebook Fanpages gibt. Im Artikel „Erste Schritte: Unternehmen auf Facebook“ beschreibe ich, was zu beachten ist! Ist die Fanpage angelegt, geht es mit diesen Schritten weiter:

Facebook Places / Orte – The next big thing?

Alle haben drauf gewartet! Oder? Kaum aufgestanden schreit mich der Twitter-Client auf meinem Palm Pre schon an: „Facebook Orte“ ist da. Bei N24 habe ich es zuerst gelesen. Nach und nach hangel ich mich durch die ganzen Seiten, die nur eine kurze Info schreiben. Die c’t beschreibt wie man seine Privatsphären-Einstellungen anpasst, wenn man Facebook Orte nicht nutzen will.

Aktuell läuft Facebook Orte nur auf dem iPhone Client. Der Android Client und der WebOS Client können diese Funktion nicht. Alternativ kann man Facebook Orte über die Website touch.facebook.com nutzen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Browser HTML5 tauglich ist.